Rheinmetall erleidet eine herbe Korrektur und die ersten Analysten warnen schon vor einer überhöhten Bewertung

Noch gibt es keinen Grund zur Panik

Zürcher Börsenbriefe - Rheinmetall erleidet eine herbe Korrektur und die ersten Analysten warnen schon vor einer überhöhten Bewertung

 

Bisher mündete noch jede Rallye an der Börse irgendwann in eine Korrektur, und eben das war am Dienstag in einem schwachen Handel auch der Aktie von Rheinmetall beschert. Nachdem in den letzten Tagen ständig neue Kursrekorde erzielt werden konnten, ging es nun um 6,9 Prozent in die Tiefe.

Damit wertete die Aktie von Rheinmetall (DE0007030009) gestern bis auf 522 Euro ab und entfernte sich ein gutes Stück vom Rekordhoch bei 571,80 Euro. Einen konkreten Grund für den Abverkauf in dieser Größenordnung war nicht zu sehen. Höchstwahrscheinlich hat es sich also um Gewinnmitnahmen gehandelt, welche im gestrigen Handel quer durch alle Branchen zu beobachten waren.

Das „Handelsblatt“ zitiert einen Händler mit den Worten, dass möglicherweise eine Meldung über die Forderung von China über zeitnahe Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine Auswirkungen gehabt haben könnte. China gilt als einflussreicher Partner des Kremls, der sich nach außen hin aber neutral gibt. Auch der zitierte Händler geht aber davon aus, dass Gewinnmitnahmen im Vordergrund standen.