Porsche: Besser als befürchtet?
Frankfurt spekuliert auf eine positive Überraschung bei Porsche
Die Börse preist nicht nur ein Soft-Landing in den USA ein, sondern rechnet zunehmend auch mit einer leichten Erholung der Konjunktur in Europa und China. Das Worst-Case Szenario einer Rezession, die den Luxus-Sektor hart treffen würde, wird hingegen inzwischen als unwahrscheinlich bewertet, weswegen überverkaufte Titel wie Porsche wieder gefragt sind.
Eine echte Schwäche im operativen Geschäft kann man der Porsche (DE000PAG9113) AG nicht ankreiden. Der Luxus-Sportwagenhersteller zeigt sich sehr robust und von einem plötzlichen Einbruch der Nachfrage nach hochwertigen Fahrzeugen fehlt jede Spur. Ganz im Gegenteil wuchs Porsche weiter im vergangenen Jahr.
Frankfurt kauft sich wieder in die Vorzüge ein. Bis Mitte Januar 2024 überwogen die Abgaben, was den Aktienkurs bis auf 72 Euro drückte. Womit die Porsche Vorzüge rund 10 Euro unter dem ersten Schlusskurs nach dem Börsengang im September 2022 notierten. Nicht gerade der Börsenerfolg, den sich die Anleger versprochen hatten und dabei neidisch auf die Performance der Ferrari (NL0011585146) Aktien schauen. Die dazu notwendige Exklusivität und Einzigartigkeit fehlen den Stuttgartern allerdings.
Für diesen Inhalt benötigen Sie ein Abonnement
