Kurssprünge bei BASF machen Hoffnung, doch es drohen noch immer einige Risiken für das den Konzern.

Wie schlimm wird es wirklich?

Zürcher Börsenbriefe - Kurssprünge bei BASF machen Hoffnung, doch es drohen noch immer einige Risiken für das den Konzern.

 

Dass die BASF-Aktie im laufenden Jahr ordentlich in die Tiefe gestürzt ist, ist vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen. Zum einen lastete die Aussicht auf Rationierungen von Erdgas auf dem Unternehmen, zum anderen machen die Anleger sich Sorgen um die rasant steigenden Kosten.

In beiden Fällen gab es in jüngster Vergangenheit Entwarnung. Die Gasspeicher in Europa sind bestens gefüllt und selbst bei einem plötzlichen Wintereinbruch drohen momentan keine Rationierungen. Im Gegenteil, vor den europäischen Küsten kreisen derzeit einige Gastanker, die tatsächlich auf höhere Preise warten, um ihr Flüssiggas loszuwerden.

Die gestiegenen Kosten hat BASF (DE000BASF111) zwar noch nicht ganz in den Griff bekommen, doch an den Rohstoffmärkten machte sich zuletzt ebenfalls Entspannung breit. Zusammen mit einer niedriger als erwarteten Inflationsrate in den USA mehren sich da die Hoffnungen, dass der Tiefpunkt überwunden sein könnte und es folglich auch für BASF wieder aufwärts gehen könnte. Wohl auch deshalb konnte die Aktie des Chemiekonzerns sich zuletzt wieder bis auf etwas über 50 Euro erholen, nachdem vor gar nicht langer Zeit noch Tiefststände unterhalb von 40 Euro erreicht wurden.